EUCHNER – More than safety.
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Leseköpfe CEM

Beschreibung

  • Mit Transponder-Codierung
  • Integrierter Elektro-Haftmagnet (ohne Überwachung der Zuhaltung)
  • Bis Kategorie 4 / PL e nach EN ISO 13849‑1 zur Überwachung der Stellung der Schutzeinrichtung
  • Einstellbare Haftkraft optional

Aufbau und Funktionsweise

Im CEM-Lesekopf ist ein CES-Lesekopf und ein Elektro-Haftmagnet integriert. Über einen M8-Rundsteckverbinder wird der CEM-Lesekopf an das CES-Auswertegerät angeschlossen. Der baugleiche CEM-Betätiger besitzt zusätzlich zum Transponder eine Metallplatte mit der Funktion eines Ankers für die Magnetspule.

Beim Schließen der Schutztür kommt der CEM-Betätiger in den Ansprechbereich des CEM-Lesekopfes. Die Transpondersignale werden übertragen, daraufhin schließt das Auswertegerät die Sicherheitskontakte und setzt den OUT-Ausgang auf High. Durch Anlegen von Spannung an den Haftmagnet des CEM-Lesekopfes wirken hohe Magnetkräfte zwischen Spule (im Lesekopf) und Anker (im Betätiger).

Je nach Ausführung wirken zwischen CEM-Betätiger und CEM-Lesekopf Zuhaltekräfte von ca. 650 N bzw. 1000 N. Die Praxis hat gezeigt, dass durch Magnetkraft, selbst bei großem Kraftaufwand des Anwenders, das Öffnen wirkungsvoll verhindert wird.

Einsatz des Lesekopfs selbst in sehr rauer Umgebung

Die Leseköpfe CEM sind äußerst robust aufgebaut. Die hohe Schutzart IP 67 und das aus Metall ausgeführte Gehäuse ermöglichen den Einsatz des Lesekopfs in sehr rauer Umgebung. Die Ankerplatte des CEMBetätigers ist federnd gelagert und lässt sich bis zu einem Winkel von ± 4° auslenken. Dementsprechend passt sich der CEM-Betätiger beim Schließen einer dejustierten Schutztür selbstständig der Fläche des CEMLesekopfes an. Beim Einsatz der Leseköpfe CEM ist eine Nachjustage der Schutztür nicht erforderlich. Um die starken Haftkräfte zu erzielen, muss bei der Montage des Lesekopfs CEM nur darauf geachtet werden, dass der CEM-Betätiger beim Schließen der Tür frontal an den CEM-Lesekopf herangeführt wird.

Weil der Lesekopf nur wenige bewegliche Teile besitzt die verschleißen können, ist die Lebensdauer der CEM-Leseköpfe nahezu unbegrenzt.

Unterschiedliche Ausführungen

EUCHNER bietet zwei CEM-Gehäusebauformen an. Je nach Größe des Haftmagneten unterscheiden sich die beiden Ausführungen in den Abmessungen. Der Sicherheitsschalter CEM mit einer Zuhaltekraft von 1000 N wird bei großen und schweren Schutztüren eingesetzt. Dieser Lesekopf besitzt einen zusätzlichen M8-Steckverbinder für den Anschluss einer externen Leuchtanzeige. Wenn Spannung an der Spule anliegt, wird dem Anwender dadurch signalisiert, dass sich die Schutztür in Zuhalteposition befindet. Insbesondere bei großen und massiven Türen ist eine Leuchtanzeige in direkter Nähe des Türgriffs von Vorteil.

Die kleinere Ausführung des Lesekopfs CEM besitzt eine Zuhaltekraft von ca. 650 N. Sie eignet sich für die Absicherung von kleineren Schutztüren und Schutzklappen.

Eine LED-Leuchtanzeige in der M8-Stiftdose des Lesekopfs signalisiert dem Anwender, wenn Spannung am Magnet anliegt.

Mit oder ohne Remanenz

Insbesondere bei der Metallverarbeitung kann der Restmagnetismus (Remanenz) des Zuhaltemagnets störend sein. Im geöffneten Zustand können Metallspäne von der Kontaktfläche angezogen werden. Beim nächsten Schließen bleibt dann ein Luftspalt zwischen Betätiger und Lesekopf, der die Zuhaltekraft einschränkt. Um diesen Effekt zu vermeiden, gibt es Leseköpfe ohne Remanenz. Diese werden beim Öffnen der Schutzeinrichtung entmagnetisiert, so dass Metallspäne, die an der Oberfläche haften, abfallen.

Einstellbare Haftkraft

Auch bei ausgeschalteter Zuhaltung verfügt diese Ausführung über eine Haftkraft. Damit soll z. B. verhindert werden, dass die Schutztür durch Vibration o. ä. aufgehen kann. Die Haftkraft ist mit einem Programmieradapter in den Stufen 30 N, 50 N oder 80 N einstellbar.

Ihre Vorteile

  • Sicherheitsschalter mit Transponder-Codierung
    • Jeder Betätiger ist ein Unikat
    • Höchste Manipulationssicherheit
  • Integrierter Elektromagnet für den Prozessschutz
    • Unbeabsichtigtes Öffnen der Schutztür wird verhindert
  • Sicherheitsschalter und Magnet bilden eine kompakte Einheit
  • Hohe Zuhaltekräfte der Magnete (650 N bzw. 1000 N)
    • Schutz des Bearbeitungsprozesses
  • Einfaches Funktionsprinzip
    • Keine Verschleißteile
  • Robustes Gehäuse für raue Umgebung
  • Anschluss über M8-Steckverbinder
    • Geringer Verdrahtungsaufwand
    • Leichte Austauschbarkeit im Servicefall
  • Zulassung der BG und UL (Kanada und USA)

Wichtig: Das Gerät darf nur dort als Zuhaltung eingesetzt werden, wo keine Gefahr durch nachlaufende Maschinenbewegungen besteht. Die Zuhaltung dient nur dem Prozessschutz.

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Zuhaltekraft (ohne Zuhaltungsüberwachung)

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