EUCHNER – More than safety.
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Sicherheitsschalter CES-A-C5.../CES-A-W5...

  • Sicherheitsschaler mit integrierter Auswerteelektronik
  • 2 Sicherheitsausgänge (Halbleiterausgänge)
  • Schalter von getakteten Signalen möglich
  • Unicode- und Multicode-Schalter
  • Anschluss über M12 Steckverbinder
  • Normgehäuse nach IEC/EN 60947-5-2, IP 67
  • Bis Kategorie 4 / PL e nach EN ISO 13849-1

Lesen und auswerten an Ort und Stelle

Die kompakten Sicherheitsschalter der Systemfamilie CES-A... vereinen Lesekopf und Auswertegerät in einem Gehäuse. Die Schalter verfügen über zwei Sicherheitsausgänge und einen Meldeausgang. Alle Ausgänge sind Halbleiterausgänge.
Sicherheitsschalter CES-A-C5.../CES-A-W5...

Berührungsloser Sicherheitsschalter CES-A-C5.../CES-A-W5.../CES-A-S5...

Funktionsbeschreibung

Der Codierte Elektronische Sicherheitsschalter CES besteht aus zwei Komponenten:
Codierter BetätigerAuswertegerät / Lesekopf Das in diesem Kapitel beschriebene Auswertegerät ist gemeinsam mit dem Lesekopf in einem Normgehäuse nach IEC/EN 60947-5-2 integriert.
Bedingt durch die hohe Schutzart IP67 kann dieser Schalter direkt bei der Schutzeinrichtung in rauester Umgebung eingesetzt werden. Die Technologie der Halbleitertechnik ermöglicht eine kompakte Bauweise des Auswertegerätes und ein verschleißfreies Schalten mit einer theoretisch unbegrenzten Zahl an Schaltzyklen.
Die Informationen vom codierten Betätiger werden vom Auswertegerät ausgelesen und vor Ort verarbeitet. Die Übertragung der statischen Signale (Information Tür offen oder geschlossen) zu dem übergeordneten Schaltgerät ermöglicht dem System Verbindungsleitungen bis zu 300 m. Die serielle Verdrahtung, d.h. die Kaskadierung mehrerer Auswertegeräte ist möglich. Damit können dezentrale Verdrahtungskonzepte mit dem Sicherheitsschalter CES realisiert werden.
Genau hier liegt der große Vorteil des Systems: Die Verlagerung des Auswertegerätes direkt an die Schutzeinrichtung spart Platz im Schaltschrank.
Über zwei LED Anzeigen (eine mit Doppelfunktion) kann der Bediener der Anlage den aktuellen Zustand des Sicherheitsschalters erkennen. Befindet sich der Betätiger im Ansprechbereich, leuchtet die OUT LED gelb auf. Selbst ein eventueller Fehler am Auswertegerät wird über eine rote LED angezeigt. Im Servicefall kann der über M12-Steckverbinder angeschlossene Sicherheitsschalter in Sekundenschnelle ausgetauscht werden. Die gewünschte Anfahrrichtung lässt sich am Kompaktgehäuse ebenfalls schnell realisieren. Nach Lösen zweier Befestigungsschrauben ist die aktive Fläche des Lesekopfes in 5 Richtungen umstellbar.
Die Sicherheitsschalter besitzen einen relativ großen Ansprechbereich von 20 mm. Verglichen mit mechanischen Sicherheitsschaltern erfordert die Montage deutlich weniger Aufwand und auch die Genauigkeit der Türführung reduziert sich erheblich. Somit fallen wesentlich geringere Montage- und Instandhaltungskosten an.
Der Sicherheitsschalter wird an dem feststehenden Teil der Schutzeinrichtung befestigt. Der am beweglichen Teil der Schutzeinrichtung angebrachte Betätiger wird beim Schließen der Türe an den im Sicherheitsschalter untergebrachten Lesekopf herangeführt. Beim Erreichen des Einschaltabstandes erfolgt über den induktiven Lesekopf die Spannungsversorgung zum Betätiger und die Datenübertragung kann erfolgen.
Das eingelesene Bitmuster wird mit dem gespeicherten Code in der Auswerteelektronik verglichen, bei Übereinstimmung der Daten erfolgt die Freigabe der Sicherheitsausgänge (Halbleiterausgänge) und der Meldeausgang (Halbleiterausgang) wird ebenfalls auf HIGH gesetzt.
Durch die dynamische Abfrage des Betätigers und durch den redundanten, diversitären Aufbau der Sicherheitselektronik in Verbindung mit zwei rückgelesenen Sicherheitsausgängen geht das Auswertegerät bei jedem erkennbaren Fehler in den sicheren Zustand über.
Beim Öffnen der Schutzeinrichtung schalten die Sicherheitsausgänge den Sicherheitskreis ab und der Meldeausgang (OUT) wird auf LOW geschaltet. Der Zustand der Sicherheitsausgänge wird intern durch zwei Mikroprozessoren überwacht.
Bei einem internen Fehler im Schalter wird der Sicherheitskreis abgeschaltet und die OUT/ERROR LED leuchtet rot. Die Schaltung im Schalter ist redundant mit Selbstüberwachung aufgebaut. Dadurch bleibt die Sicherheitseinrichtung auch bei Ausfall eines Bauteils wirksam.

Schalten von getakteten Signalen

Die Sicherheitsausgänge können getaktete Signale schalten, z.B. von einer sicheren Steuerung oder einem Sicherheitsrelais. Es können bis zu drei Sicherheitsausgänge in Reihe geschaltet werden.

Anschlussbeispiel CES-A-C5.../CES-A-W5...

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Berührungsloser Sicherheitsschalter mit Positionserkennung CES-A-S5...

Die Sicherheitsfunktion ist identisch mit der des Sicherheitsschalters CES-A-C5H-01. Die Positionsbetätiger sind mit einer festen Transpondernummer von 2 bis F (hex) versehen. Es können maximal 15 verschiedene Betätiger pro Gerät eingesetzt werden: 1 Sicherheitsbetätiger (rot) und 14 verschiedene Positionsbetätiger (grün).
Bei Positionsbetätigern wird die entsprechende Transpondernummer über die vier Halbleiterausgänge (D0, D1, D2, D3) als 4-Bit Binärcode an eine übergeordnete Steuerung ausgegeben. Die vier LEDs (D0, D1, D2, D3) am Gerät signalisieren den Status der Halbleiterausgänge (D0, D1, D2, D3).

Anschlussbeispiel CES-A-S...

22520_tiles.jpg

Sicherheitsschalter und Positionserkennung mit nur einem Gerät

Die Baureihe CES-A-S... besitzt neben der Sicherheitsfunktion eine Positionserkennung. Die Positionserkennung besitzt keine Sicherheitsfunktion und darf daher nicht für sicherheitsgerichtete Abfragen eingesetzt werden.
Der berührungslos wirkende Sicherheitsschalter CES-A-S... besteht aus folgenden Systemkomponenten:
1 codierter Sicherheitsbetätigerbis zu 14 codierte Positionsbetätiger (Nocken)Auswertegerät/Lesekopf

Ihre Vorteile

  • Verlagerung des Auswertegerätes aus dem Schaltschrank in die Anlage Platzersparnis im Schaltschrank
  • Dezentrales Verdrahtungskonzept möglich
  • Anschluss an sichere Steuerungen
  • Serielle Verdrahtung von bis zu 3 Geräten hintereinander
  • Anschluss über M12-SteckverbinderVermeiden von Verdrahtungsfehlern
  • Leichte Umstellbarkeit des Lesekopfes in 5 Anfahrrichtungen
  • Kurzschlusssichere Melde- und Sicherheitsausgänge
  • Hohe Betriebssicherheit
  • Großer Ansprechbereich von 20 mm mit zusätzlicher Hysterese
  • Große mechanische Toleranzen der Türführung möglich
  • Bündiger Einbau in Türverkleidung möglich
  • Zulassung der DGUV und UL (Kanada und USA)

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